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Windkraft in Linsengericht
17.02.2012
Die Bürgerliste/FWG Linsengericht lässt sich von Bürgermeister Albert Ungermann keinen Maulkorb in Sachen Windkraftanlagen in Linsengericht verpassen. Wie der Vorsitzende der Bürgerliste Heinz Breitenbach ausführt, seien die von den Freien Wählern gestellten Fragen zum Thema von Ungermann bisher unbeantwortet geblieben und von ihm abgegebene diffamierende Wortspielereien seien nicht geeignet, von seiner Informationspflicht abzulenken. Der Fragenkatalog der Bürgerliste sei inhaltlich voll zutreffend, nicht beantwortet und es obliege dem Rathauschef, schnellstmöglich Stellung zu nehmen.

Heinz Breitenbach wird deutlich: „Wir setzen auf die Einsicht unseres Bürgermeisters und die der ihn tragenden Koalition, das Thema Windkraft in Linsengericht stärker voranzutreiben und die nächsten Schritte umgehend einzuleiten, nachdem im Kreis die Windpotentialstudie nun vorliegt. Andere Kommunen im Main-Kinzig-Kreis wie z.B. Gründau, Biebergemünd, Wächtersbach und Jossgrund sind uns hier um Längen voraus.“

Die Bürgerliste/FWG geht davon aus, dass mit ihrer Anfrage zu Windkraftanlagen in Linsengericht, diese Angelegenheit nun den Stellenwert erhält, der in der Linsengerichter Energiediskussion notwendig ist. Die Beratungen in den gemeindlichen Gremien bzw. die erforderliche Einbindung der Bürger im Rahmen von Informationsveranstaltungen sollten kurzfristig beginnen. Linsengericht dürfe es nicht verpassen, auf den bereits mit großer Geschwindigkeit fahrenden Zug der Energiewende aufzuspringen.

Weiterhin habe die Bürgerliste den Eindruck, dass auch andere Parteien sich von Ungermann nicht ausreichend informiert fühlten. Bei einem Gespräch mit einem Mandatsträger der Linsengerichter Grünen habe dieser angedeutet , auch sie seien bisher über das Thema Windkraft von Seiten des Bürgermeisters nicht ausreichend unterrichtet worden.

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