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Verkehrsprobleme an der Zufahrt zum Friedhof Großenhausen gemeinsam lösen
02.05.2012
Am Sonntagmorgen trafen sich Vertreter der Ortsgruppe Großenhausen der Bürgerliste/FWG Linsengericht zu einem Ortstermin um die Situation in Augenschein zu nehmen.

„Auch wir sehen die schwierigen verkehrlichen Verhältnisse im Bereich der Zufahrt zum Friedhof Großenhausen von der Kreisstraße 896 als nicht optimal gelöst an“, stellte Ortsvorsteher Roland Pfeifer im Beisein der Ortsbeiratsmitglieder Brigitte Trageser und Michael Herbst und dem Fraktionsvorsitzenden der Freien Wähler Linsengericht, Heinz Breitenbach, fest.

Im Zuge der Fertigstellung des Rad- und Gehweges vom Friedhof Großenhausen bis zur Landesstraße L 3202 (Westspange) wurde im Bereich der Zufahrt zum Friedhof zur Sicherheit der den Rad- und Gehweg nutzenden Verkehrsteilnehmer eine Hochbordanlage errichtet, die für den sonstigen Verkehr hinderlich ist.

Diese bauliche Maßnahme so betonen die Vertreter des früher zuständigen Amtes für Straße und Verkehrswesen Gelnhausen (heute: Hessen mobil Straßen- und Verkehrsmanagement) steht im Einklang mit den straßenbaurechtlichen Vorgaben des Landes Hessen für qualifizierte Straßen.

„Um hier eine Änderung zu erreichen, ist es notwendig mit dem Straßenbaulastträger dem Main-Kinzig in Verbindung zu treten und auf den schwierigen Zustand nachdrücklich hinzuweisen“, so der Fraktionsvorsitzende und Kreistagsabgeordnete Heinz Breitenbach.

„Deshalb schlagen wir bei der Sitzung des Ortsbeirates Großenhausen am Mittwoch vor, den Gemeindevorstand Linsengericht zu beauftragen mit dem Main-Kinzig-Kreis nochmals Gespräche zu führen. Zielsetzung der Verhandlungen muss natürlich sein, eine Verbesserung der unzureichenden Verkehrsverhältnisse an der Friedhofszufahrt zu erreichen“, fasste die stellvertretende Ortsbeiratsvorsitzende Brigitte Trageser die Vorgehensweise zusammen. Auch sollte das Thema Beschilderung an der Kreisstraße K 896 von Großenhausen zur Westspange erneut mit den Fachbehörden Hessen mobil und der Polizei besprochen werden. Hier sehen wir Bürgermeister Albert Ungermann als Verantwortlichen der Ortspolizeibehörde in der Pflicht, waren sich alle Mandatsträger der Bürgerliste einig.

„Eine Variante die Sicherheit bei der Anfahrt zum Großenhäuser Friedhof kurzfristig zu verbessern, sehen wir in der Nutzung des bestehenden Feldweges „verlängerte“ Gartenstraße für Friedhofsbesucher“, machte Michael Herbst einen praktikablen Vorschlag. „Bei der Erschließung des neuen Baugebietes im Anschluss an „Am sumpfigen Weg“ in Richtung Friedhof wäre es wichtig die Erschließung so zu gestalten, dass eine sichere Zufahrt zum örtlichen Friedhof in die Planung mit aufgenommen wird“, sprach Ortsvorsteher Roland Pfeifer einen mittelfristigen Lösungsweg an.


von links: Heinz Breitenbach, Roland Pfeifer, Michael Herbst, Brigitte Trageser u. Reinhard Langer

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